„ZUKUNFT GEMEINDE – Agenda 2030“ – Workshopserie: „Gesunde Gemeinde – mobile und stationäre Pflege und Versorgung“

ZUKUNFT GEMEINDE

Workshop 23.6.2021
„Mobile und stationäre Pflege und Betreuung um Synergieeffekte zu nutzen – Ist das in unserer Tiroler Struktur überhaupt möglich?“

Tagesordnung:
08:45 Uhr          Test der Technik jederzeit möglich
09:00 Uhr          Begrüßung durch den Vorsitzenden

Gemeindeverbandspräsident Bgm. Mag. Ernst Schöpf

folgend Impulsreferate folgender Expert*innen aus der Praxis:

9.10 Uhr – 9.30 Uhr:

mobile und stationäre Pflege und Betreuung in Tirol 2030
Dr.in Kathrin Eberle, Vorständin Abteilung Soziales, Amt der Tiroler Landesregierung

9.30 Uhr – 9.55 Uhr
Das „Völser Modell“ – Soziale Dienste Völs:
Gesamtverantwortlicher und Heimleiter MMag. Dr. Gotthard KINDL und Pflegedirektor DGKP Mischa Todeschini Bakk.

9.55 – 10.15 Uhr:
Soziale Dienste Stanzertal:
Verbandsobmann Amtsleiter Bgm. Roland Wechner

nach Fragen und einer kurzen Pause:
Diskussion, Workshop, Fragen zum Thema.

ENDE ca. 11.30 Uhr

Der Online-Workshop fokussiert sich u. a. auf folgende Fragen:

  • Ist die „on-stop-Lösung“ für die Bürger*innen wirklich ein Vorteil in der Pflege und Versorgung?
  • Case- und Caremanagement – gibts nicht schon genug Vielfalt im Land? Wozu?
  • Sind integrative Versorgungsmodelle (im Bereich der Pflege) sinnvoll und in welcher Form?
  • Welche Kooperationsformen auf kommunaler sind für die Zukunft im Bereich Gesundheit, integrierte Versorgung und Soziales sinnvoll?
  • Wie könnten diese Kooperationsformen sinnvoller Weise gestaltet sein?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht es zur Umsetzung von Kooperationen auf kommunaler Ebene?
  • Kann die Pflege und Betreuung im Land selbstorganisatorisch erfolgen, oder braucht es eine zentrale Steuerung? Wenn ja, wo sollte diese sein und in welcher Form?
  • Ergänzungen durch die Teilnehmer*innen der Workshops….

Der Workshop wird online über „zoom“ durchgeführt. 

Weiterer Workshop:

Abschluss am 30.6.2021  9.oo bis ca. 11.30 Uhr ONLINE!
vorläufiges Programm:

  • Begrüßung durch den Vorsitzenden Gemeindeverbandspräsident Bgm. Mag. Ernst SCHÖPF
  • Videokurzbeitrag von Bundesminister Dr. Wolfgang MÜCKSTEIN (Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz) – zugesagt!
  • Videobeitrag von Landesrätin Mag. Annette LEJA (Zuständig für Gesundheit, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Wissenschaft und Forschung) – zugesagt!
  • Präsentation der Ergebnisse eine Befragung der Bürgermeister/innen Tirols zum Thema „Gesunde Gemeinde“  (Studiengruppe am MCI SocialHealth Department unter Leitung von FH-Prof. Dr. Siegfried Walch -Leiter Department & Studiengang) – zugesagt!
  • Stefan Freytag, Projektkoordinator – WippCare:
    Ergebnisse des Bürger/innenrates (Befragung von Bürger*innen des Wipptals, um Ihre persönlichen Erfahrungen, Sichtweisen und Nöte einzubringen, um den Grundstein für optimnale Versorgung vor Ort zu ENT-WICKELN) – angefragt!
  • … to be completed

Zusammenschau der Workshops und Diskussion der Ergebnisse

 

Die Beweggründe für die Veranstaltungsreihe:

Bürger*innen und Anspruchsgruppen haben vielfältige Anforderungen und Ansprüche an die Gemeinde und deren Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Diese Aufgabenstellungen bieten große Herausforderungen für die Entscheidungsträger*innen. Ressourcen stehen sehr begrenzt zur Verfügung und beinhalten ein großes Spannungsfeld. Durch geschickte Ressourcenbündelung, präventive Arbeit und Kooperation über Gemeindegrenzen hinaus kann es zukünftig – noch besser gelingen – auf kommunaler Ebene die Spannungsfelder zu entlasten. Neue Denkansätze und gangbare Wege der Vernetzung werden von den Teilnehmer*innen – den in der Kommune tätigen Entscheidungsträger*innen – diskutiert und praktischer Lösungsansatz von jenen erarbeitet, die direkt verantwortlich sind, den Gemeindepolitiker*innen.

Bürgermeister*innen, Gemeinderät*innen und Praktiker*innen der Führungsebene von gemeindegeführten Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (z. B. Sozialsprengel oder Alters- und Pflegeheime) entwickeln gemeinsam eine „kommunale Zukunftsstrategie 2030“ – zum Wohle der Gemeindebürger*innen und den in diesem Bereich arbeitenden Mitarbeiter*innen. Unterstützt werden sie dabei von Fachexpert*innen, die sich mit diesen Themenbereichen täglich auseinandersetzen.